History of Yin - Historie von Yin (German)

Hi everyone,

After reading yet another story of an arrogant young girl in a space-ring, I got creative and wrote two chapters of my own story.
The following chapters are in German, as it would take me three times as long to write them in English while dramatically decreasing their quality, writing in a foreign language with limited vocabulary always bears that risk.

It was pretty funny though as I always had to check how the story I always read in English would sound like in German and some words just didn't sound right, for example Cultivation (Kultivierung???). I swapped it to meditation as there is no word even closely similar to what it is supposed to mean. Or the sentence structure, writing long sentences without coma in German always felt awkward, so I kept them as short as possible, maybe too short.

I will translate them into English later on, though I would like to ask for feedback in regards to how good both my German and English story are and whether or not you would like me to continue the story at all - I don't guarantee that I will continue the story though as I made this one out of interest and not because I generally write, in fact this is only the third time i tried to write a chapter (not story!) at all.

One addition, i am not stopping you if you translate it into english on your own, just in case i forget about it.



Hallo alle zusammen,

Hatte nach dem Lesen einer weiteren "Arrogantes junges Mädchen im Ring des MC" Geschichte eine kreative Phase, also habe ich mal zwei Kapitel meiner eigenen Geschichte geschrieben. Die folgenden Kapitel sind in Deutsch verfasst, es würde mich dreimal so viel Zeit kosten direkt in Englisch zu schreiben (bei verringerter Qualität aufgrund meines unzureichenden Wortschatzes).

War sogar ganz witzig die Geschichte in Deutsch zu schreiben, ich musste ständig versuchen die Geschichten, welche ich nur in Englisch kenne, in ein deutsches Format zu bringen, ohne das es sich seltsam anhört. Ein Beispiel "Cultivation" sollen meine Charaktere den Acker bebauen?  Ich habe es zu Meditation geändert (und von Meditieren getrennt), da dass der einzige Begriff im Deutschen ist, der überhaupt etwas mit Daoismus zu tun hat!) Oder die Satzstruktur, welche sich für meine "Ohren" dumm angehört hat sobald die Sätze zu lange wurden, vor allem ohne Komma. Also habe ich die Sätze so kurz wie möglich gehalten, vielleicht zu kurz.

Ich werde die Geschichte später noch ins Englische übersetzen, obwohl ich mich sehr über Feedback über die Qualität meiner Deutschen, und später Englischen Geschichte freuen würde, auch ob ich sie fortsetzen sollte. Ich verspreche aber nichts, ich habe diese Kapitel aus einer Eingebung heraus geschrieben, und schreibe ansonsten extrem selten etwas anderes als eine simple Mail, das ist das dritte (und vierte) Kapitel (nicht Buch!) das ich in meinen Leben geschrieben habe.

Noch ein Zusatz, ich habe nichts dagegen wenn ihr es selbst ins Englische übersetzt, sollte ich es vergessen.

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  • Kapitel 1: Eine namenlose Schlucht


    Das Verbotene Land, eine namenlose Schlucht.
     
    Die Luft war kalt , der Mond verstrahlte schwaches Licht, nur die eigenen Laute waren zu hören. 
    Yin schritt ungehindert durch die Dunkelheit. Die Düstere Umgebung konnte ihn nicht schrecken, 
    dafür hatte er schon viel zu viel erlebt, seine Reise viel zu lange gedauert. 
    Plötzlich hielt er inne, der Geruch von Blut schwebte in der Luft, dicht und ohne Zweifel noch frisch.
    Ein normaler Wanderer wäre umgekehrt, Blut signalisierte die Anwesenheit von Gefahr, doch Yin hatte schon lange aufgehört, aufgehört sich abzuwenden.
    Langsam schritt er voran, stets auf der Suche nach der Quelle des Geruches, sein Pfad entlang vieler Gefahren, die einen unachtsamen Wanderer sicher zum Verhängnis geworden wären, doch für Yin völlig harmlos schienen. Seine schneeweißen zierlichen Arme schnitten sich nicht an den scharfen Felsen, er stürzte trotz seines dichten schwarzen Mantels nicht in den Abgrund, wurde nicht von den versteckten Monstern behelligt, als ob diese Angst vor seiner Einsamen Aura hätten. Dann fand er sein Ziel. Eine Düstere Gestalt, halb im Schatten verborgen und leicht zu übersehen. Selbst Yin, mit seinen durch Meditation verstärkten Pechschwarzen Augen, brauchte eine Weile um zu begreifen, was er da sah.
     
    "Tsk, ein Mensch."
     
    Erst jetzt erschien die unheilvolle Gestalt des unbekannten Wesens völlig klar. Die schwarzen Schatten, die Yin gesehen hatten, entpuppten sich als getrocknetes schwarzes Blut, welches aus tiefen und schweren Wunden tropfte und große Pfützen bildete. Das Wesen war eine junge Dämonin, Leder-ähnliche dunkle Haut und pechschwarzes Haar. Fast so schwarz wie sein eigenes. Am deutlichsten waren jedoch die leuchtenden roten Augen, welcher der Szene eine unheilvolle Stimmung einbrachten.
     
    "Wer bist du?"
    "Komm näher und ich sag es dir!"
     
    Mit diesen Worten versuchte sie sich aufzurichten, konnte sich aber nicht einmal vom Boden abzustoßen. Dafür hätte es Beine gebraucht, doch sie hatte nur noch eines. Ihre Arme waren auch schwer in Mitleidenschaft gezogen worden, offensichtlich unbeweglich.
    Nach einen schmerzerfüllten Stöhnen gab sie ihre Versuche auf, sich doch noch irgendwie Fortzubewegen, und betrachtete ihr Gegenüber.
     
    "Na los, töte mich endlich. Genieße den Ruhm einen Dämon getötet zu haben."
    "Ich will dich nicht töten, warum auch? Ich kenne dich nicht einmal."
    "Wegen solcher Heuchelei werden wir euch ewig hassen!"
    "Hätte ich die Möglichkeit, ich würde dich Töten um meine Wunden zu Hei..."
     
    Hier brach ihre Stimme ab, eine ihrer Wunden hatte sich geöffnet, das wenige an Blut das ihr noch blieb achtlos vergossen.
    Yin näherte sich dieser Dämonin, welche offensichtlich keine Gefahr mehr darstellte. Ohne all diese Wunden wäre sie wohl als Dunkle Schönheit durchgegangen, nun war sie nicht viel mehr als Zusammenhängendes Fleisch. Doch darum ging es Yin nicht, er interessierte sich nicht für ihre Äußere Erscheinung.
    Er sah nur ein Licht in der Dunkelheit.
     
    Er überlegte eine kurze Zeit, ob er nicht einfach gehen sollte. Diese Entscheidung wäre wohl die klügste, würde ihn nichts kosten und wäre völlig normal.
    Doch Yin wahr noch nie normal gewesen. Er empfand Mitleid. Also setzte er sich neben die sterbende Dämonin und betrachtete die Wunden.
    Aussichtslos. Endgültig. Diese Worte gingen ihn durch den Kopf. Es gab keine Heilung für die Dämonin, jede Wunde für sich bereits Tödlich. Sie war mit Dutzenden übersät.
    Das sie noch nicht vollends gestorben war, es glich einen Wunder.
    Der Körper war verloren. Doch der Geist konnte noch gerettet werden.
    Mit diesen Gedanken umschloss Yin den Kopf der Dämonin mit seinen Händen, näherte den Kopf den ihren an.
     
    "was, Was tust du???"
     
    Noch ein letztes Mal erwacht sah sie ungläubig zu, wie sich ihre Gesichter immer weiter näherten...
    Und sich ihre Stirnen berührten.
    Dieser Augenblick dauerte eine Ewigkeit, der Mond verschwand allmählich hinter dem Horizont, die Sonne ging langsam auf, nur um wieder am Horizont zu verschwinden.
    3 Tage vergingen, in denen sich weder die Dämonin noch Yin bewegten, nicht ein einziges Geräusch war zu hören, weder das Tropfen von Blut noch das Schlagen eines Herzens,
    eingefrorene Zeit.
     
    Plötzlich brachen beide zusammen.
    Die Dämonin war tot.
    Yin bewusstlos.
     
    Doch dann wachten "Beide" wieder auf.



  • Kapitel 2: Eine neue Geschichte


    Kopfschmerzen. Das war Yins erster und einziger Gedanke.
    Er wusste weder wo er war noch wie viel Zeit vergangen war. Er wusste nicht einmal wer er war, er wusste nur eins: Schmerz.
    Später wurde der Schmerz schwächer, er konnte endlich wieder einen klaren Gedanken fassen.
    Mit Mühe begann er seine Gedanken zu ordnen.
     
    Wer war er?
    Er war Yin, geboren in einer kleinen Stadt in Bruchtal, seine Eltern waren beide gestorben und seine Familie hasste ihn für seine Friedfertigkeit, was ihn veranlasst hatte seine Heimat zu verlassen und die Welt zu durchstreifen.
     
    'Verfluchter Schmerz!'
     
    Die Welt. Sie besteht aus vier Gebieten:
    Das Meer, Heimat von Seewesen und vergessenen Schrecken, mit wenigen bewohnbaren Inseln. Umschließt Norden und Westen des Königreiches.
    Das Königreich, Heimat der Menschen, Elfen, Zwerge und anderer Rassen, gesegnet mit reichen Steppen, lichten Wäldern und Fruchtbaren Boden. Das Königreich macht nur einen kleinen Teil des Festlandes aus, niemand weiß wie groß es wirklich ist, da die Seewege zu gefährlich sind und der Östliche Landweg von dem Verbotenen Land blockiert wird.
    Das Verbotene Land, auch unentdecktes Land, Heimat der Monster, Urwald und Gebirge. Niemand kennt die genaue Größe. Östlich vom Königreich und der Dämonenwiege.
    Die Dämonenwiege, Ursprung allen Übels, Heimat der ewig Aggressiven und Böswilligen Dämonen, welche seit ewigen Zeiten versuchen das Königreich zu zerstören. Geprägt von kalten Wüsten und kargen Steppen, fast doppelt so groß wie das Königreich selbst. Südlich vom Königreich, Im Süden und Westen das Meer.
     
    'Bin ich tot?'
    "Wer denkt, lebt."
     
    Meditation, zu Unterscheiden von einfachen Meditieren,
    erlaubt es einer Person Strahlung aus der Umgebung aufzunehmen und als Energiequelle für die Verbesserung des eigenen Körpers einzusetzen. Zwar unterscheidet sich diese Strahlung in Ursprung und Art, beginnend mit der schwachen Strahlung von Sternen, der stärkeren Strahlung des Mondes und der kräftigsten Strahlung der Sonne, doch allgemein bezeichnet man diese Strahlungen als Energie von Himmel und Erde. Je nach Art der Absorption und Nutzung dieser Energie unterscheidet man verschiedene Pfade der Meditation, beginnend mit Monstern, welche die Energie passiv und über Nahrung aufnehmen, sie zu Kristallen komprimieren und ihren Körper ausschließlich über den Kristall versorgen, über Kampfkünstler, welcher die Zellen ihres Körpers direkt mit Energie stärken, um so ihre Körperkraft zu steigern, bis zu Daoisten, welche die Energie in ihren Dantian speichern und komprimieren, um sie bei Bedarf auf unterschiedliche Art und Weise wieder frei zusetzen.
     
    'Wo bin ich?'
    "in einer Schlucht."
     
    Jeder Pfad hat seinen eigenen Vorteile,
    So brauchen Monster zwar sehr lange, um eine signifikante Menge an Energie passiv aufzunehmen und in einen Kristall zu komprimieren, dafür erlaubt der Kristall eine ewige Jugend, da er die Energie Gleichmäßig an den Körper abgibt, welcher somit keine eigene Energie mehr verbraucht. Im Gegenteil wird er mit der Vergrößerung des Kristalls ständig stärker.
    Der Pfad der Kampfkünstler versorgt die Zellen des Körpers direkt mit Energie und ist deutlich schneller, außerdem steigt die Körperkraft wesentlich stärker an, aber man büßt die ewige Jugend ein. Sollte man jemals mit der Meditation aufhören wird der Körper nach und nach schwächer, da sich seine Zellen langsam erneuern.
    Die Meditation der Daoisten stärkt den Körper nur indirekt, da nur ein kleiner Teil der Energie während der Meditation in die Zellen umgeleitet wird, wodurch der Körper von Daoisten wesentlich schwächer ist als der Körper von Monstern, zudem ist jeder Energieverlust permanent, sodass man nach Verbrauch der gesammelten Energie dramatisch an Kraft verliert. Dafür ist das Sammeln der Energie ungleich schneller als alle anderen Methoden, und regelmäßige Meditation erhöht die Menge an gleichzeitig sammelbarer, speicherbarer und ausstoßbarer Energie. Das Ausstoßen von Energie erzeugt einen Angriff, die gesammelte Energie gleichzeitig aus zustoßen kann selbst die stärksten Kampfkünstler töten
     
    'Wieso kann ich mich nicht bewegen?'
    "Ich kann."
     
    Endlich hatte Yin seine Gedanken wieder einigermaßen geordnet. Unter Großer Anstrengung öffnete er die Augen und erblickte... eine Leiche.
    Nach kurzer Überlegung erinnerte er sich an die Dämonin, welche er in der Schlucht begegnet war, und an seine Entscheidung.
     
    'Das bin doch ich???'
    'Wie ist das Möglich?'
    'Was passiert hier?'
    "Beruhige dich."
    'Du! Was hast du mit mir gemacht!?'
    "Ich habe dich gerettet"
    'Du hast was!?'
    "Dein Körper lag im Sterben, also habe ich deine Seele gerettet"
    'Meine Seele...'
     
    Eine Fähigkeit, die er erst kurz vor ihren Treffen gelernt hatte.
    Teile den Körper mit einen anderen Geist. 
     
    Die Seele ist heilig. 
    Sie zu manipulieren, sie gar an einen Körper zu binden, das höchste Verbrechen. Eine Form der Totenmagie. So würde es wohl die Kirche ausdrücken, würde diese Tat jemals bekannt, er würde zu einen schlimmeren Feind als Dämonen. Doch selbst die Kirche hatte noch nie zuvor davon gehört, dass sich eine Person selbst zum Wirt einer zweiten Seele macht, zu verrückt, zu wahnsinnig wäre diese Tat, niemand, nicht einmal die größten Magier, hatten es jemals auch nur in Erwägung gezogen.
    Doch Yin hatte es gewagt. Warum? Er liebte das Leben viel zu sehr, würde alles hergeben, um nur eine Seele zu retten. Doch das war nicht alles. 
    Es wahr seine Strafe.
     
    'Ich lag im sterben'
    "Du bist gestorben"
    'Du hast mich gefangen genommen!'
    "Ich habe dich in mich aufgenommen."
    '....Ich werde dich töten.'
     
    Plötzlich spürte er einen Schrecklichen Widerwillen, welcher aus unerklärlichen Gründen in ihn aufkam. Er wusste, das dies die Dämonin sein musste, welche von nun an sein ewiger Gefährte war. Doch er fürchtete sich nicht. So sehr sie sich auch bemühte, sie konnte nicht ändern was sie war. Ein Gast. Es war nicht ihr Körper, sie konnte ihn nicht ohne Yins Hilfe bewegen. Sie konnte ihm keinen Schaden zufügen, genauso wenig wie sich selbst. Insofern hatte sie recht. Sie war eine Gefangene. Darum ging es wohl auch bei dieser Magie.
    Eine Seele einzufangen.
     
    "Du verausgabst dich grundlos, du kannst nichts ändern."
    '....Was wirst du jetzt mit mir machen?'
    "Gar nichts."
    '...was?'
    "Ich habe dich nicht in mich aufgenommen, um dich zu quälen, ich wollte dich retten. Dieses Ziel habe ich erreicht, meine Pläne sind vollendet."
    'Um mich zu retten, hast du mich auf alle Ewigkeit in deinen Körper eingesperrt? Da wäre ich lieber gestorben.'
    "Ich weiß. Ich werde nicht versuchen mich zu entschuldigen, den die Tat ist unentschuldbar. Du bist ein Opfer meines Egoismus geworden."
     
    Es war wahr. Er bereute es, er bereute es zutiefst. Seine Strafe, die Strafe desjenigen, der das Leben liebt, war es, das Leben auf ewig zu quälen. Nichts könnte schlimmer Lasten.
    Die Strafe dafür, nicht aufgeben zu können. Nicht ablassen zu können. Nicht loslassen zu können.
    Die grausamste Strafe.
     
    'Du bist ein Verrückt, wahnsinnig, ein ... Monster.'
     
    Es wahr schmerzhaft. Traurig. Verwundend. Zu oft schon hatte man ihn ein Monster genannt, seine eigene Familie betrachtete ihn als eines. Nichts könnte ihn mehr verletzen.
    Er, der immer nur das beste wollte, wurde immer wieder zu dem erklärt, was er am meisten hasste. Ein Monster. Seine Taten mochten seine Strafe sein, doch sein Titel war sein Fluch. Das schlimmste war, sie hatten recht.
     
    'ich werde einen Weg finden, dich irgendwann, irgendwie für deine Tat zu bestrafen. Ich werde deinen Körper stehlen und mir zu eigen machen. Ich werde dich bis in alle Ewigkeit foltern, deine Seele einsperren und dir dasselbe antun, das du mir angetan hast.'
     
    'Ich weiß.'
     
    Daraufhin schwieg sie.

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